In Dübendorf einen Platz zu finden, wo man den Sonnenuntergang an einem tiefen Horizont erleben konnte, war gar nicht so einfach. Den Waldrand des Wangener Waldes habe ich nicht gross beworben, nur über die Raumschiff-Mailingliste, um einen Grossandrang zu verhindern. Es war wirklich ein wunderschöner Ort, um mit den Leuten, die den Weg auf sich genommen hatten, das Erlebnis und die besondere Stimmung zu geniessen.
Brillen hatten wir genügend dabei. Das war allerdings nicht die interessanteste Beobachtungsmöglichkeit, fand ich. Mit dem Sunspotter und anderen einfachen Projektionsgeräten konnte man die Finsternis gefahrlos indirekt beobachten. Einige brachten selbstgebastelte Beobachtungsgeräte mit, Prinzip Lochkamera.
Am Waldrand gab es Öffnungen, durch die man in den schattigen Raum hinter der ersten Baumreihe treten konnte. Dieser Raum erwies sich als ideal, um Projektionen der Sonne durch die Blätter zu beobachten. Unzählige Sonnen auf dem Tuch, jede mit einem Mond davor!
So schön war es.
War wohl der Sonnenuntergang nach dem Maximum der beeindruckendste Teil der Finsternis? Dieses Video ist Martin Brack gelungen.
Der Spuk ist vorbei, alles zusammengeräumt, die Leute sind nach Hause zurück gekehrt. André und ich essen noch das Picknick, bevor es ganz dunkel wird und die Sternschnuppennacht beginnt. Die beste Nacht für den Perseidenschauer!
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